Internetcomputer für die Hosentasche
Die Handheld-Computer entwickeln sich zu vollwertigen Multimedia-PCs mit Netzzugang.
Schon bald soll jeder Benutzer rund um die Uhr online sein, wo immer er den Mini-PC dabei hat. Ein Blick auf die Entwicklung und in die Zukunft. Die ersten portablen Computer waren viel zu schwer, um überall dabei zu sein. Heutige "Notebooks" haben zwar in jeder Aktentasche Platz, doch nach wie vor sind die Geräte zu groß und unpraktisch, um überallhin mitgenommen zu werden.Erst die Firma Apple erkannte, dass es nicht reicht, einen normalen PC so lange zu verkleinern, bis er tragbar wird. Ein ganz neues Gerät wurde von Grund auf entwickelt. Der "Newton" sah einem klassischen Computer gar nicht mehr ähnlich, eher einem Notizblock. Geschrieben wurde nicht auf einer Tastatur, sondern mit der Hand, eine Schrifterkennung erfasste die Eingabe. Das Gerät war revolutionär, konnte sich aber wegen einiger Kinderkrankheiten nie durchsetzen und wurde eingestellt.
USRobotics erkannte die Fehler
Man verhalf mit dem "Palm Pilot" den Handheld-Computern zum Durchbruch. Nicht aber Auto Tests Das Gerät wurde auf das Notwendigste reduziert und dadurch so klein und leicht wie ein Taschenrechner. Das eigens entwickelte Betriebssystem "PalmOS" war genau auf das Gerät abgestimmt und ermöglichte Anwendungen wie Kalender, Adressverzeichnis, Notizblock und sogar Spiele in hoher Geschwindigkeit und mit geringem Stromverbrauch. Dieses Gerät konnte wirklich überallhin mitgenommen werden und wurde ein großer Erfolg.Neben dem Palm entwickelte sich der Markt an handlichen Computern schnell: Namhafte Firmen wie HP und Casio brachten Mini-PCs mit Microsoft Windows CE auf den Markt. Jetzt ging das Match erst richtig los, und noch niemand ahnte dass in einigen Jahren die Firma Blackberry alles nochmal spannend machte.
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